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Konkurrenzdenken war gestern Die Strategen im Online-Business nutzen Produkte von Mitbewerbern um in sozialen Netzen und bei Google zu punkten. Und gewinnen mit dieser Strategie auf allen Ebenen:

Im Social Net gelten sie als sozial, weil sie die Konkurrenz in die eigene Kommunikation integrieren. Und sozial ist sehr sympathisch. Bei Google & Co. entscheiden die Suchbegriffe. Wer hier Mitbewerber berücksichtigt, verbessert sein Ranking und gewinnt durch die Konkurrenz.

    A

    Ablage
    So wie Sie die Post auf Ihrem Schreibtisch mit Hilfe verschiedener Ablagekörbe sortieren, können Sie auch Ordnung in Ihre E-Mails bringen. Dazu bieten Ihnen fast alle E-Mail-Programme elektronische Ablage-Ordner an. 

    Account
    "Konto".
    Zugangsberechtigung zu einem Netzwerk oder Onlinesystem. Besteht in der Regel aus einem Benutzernamen und einem Kennwort. 

    AdClick Rate
    Verhältnis von AdClicks zu Page Impressions, damit Effizienzkriterium der Online-Werbung. Eine AdClick Rate soll angeben, wie viele Nutzer die Online-Werbung auch tatsächlich angeklickt haben. 

    Add on
    Leistungen, die bei der Benutzung eines Systems zusätzlich angeboten werden. 

    Administrator
    Systemverwalter in einem Netzwerk, der über alle Zugriffsrechte verfügt und für die Betreuung des Netzwerks zuständig ist. Server, der die Banner von Werbekunden speichert und verwaltet. Ein Ad-Server überträgt die Banner dann auf eine vom Kunden gebuchte Website, wenn diese aufgerufen wird. 

    ADSL
    "Asymmetrical Digital Subscriber Line".
    Technik zur übertragung von Daten über Telefonkabel. Erlaubt eine übertragung von bis zu sechs MBits pro Sekunde über Kupferdoppeladern. 

    Ad Views
    Zahl der Sichtkontakte mit einem werbungsführenden Objekt, beispielsweise einem Banner auf einer Seite eines Web-Angebots. Gibt den realen Werbemittelkontakt an. 

    Agent
    Ein Suchprogramm, das nach den Vorgaben des Nutzers das Internet nach Begriffen durchsucht.
    (z. B. Preis) 

    Akronyme
    Abkürzungen von Redewendungen, die insbesondere für Chat und E-Mails verwendet werden. (siehe oben!) 

    Anbieter
    Firmen oder Einzelpersonen, die einer breiten Allgemeinheit oder einer geschlossenen Benutzergruppe ein Angebot zum Abruf zur Verfügung stellen. 

    ANSI-Lumen
    ANSI = American National Standards Institute.
    Amerikanisches Institut für nationale Standards, das Normen für viele Bereiche festlegt; dem deutschen DIN-System ähnlich.
    Lumen = lat. Licht
    Der ANSI-Lumen Wert bezeichnet die Helligkeit von Projektoren. Die Projektoren werden mit Hilfe von Testbildern bezüglich Helligkeit und Kontrast genormt, indem bei einer Projektion auf eine Leinwand mit 102 cm Diagonale in neun Feldern die Helligkeit gemessen wird. Der ermittelte Durchschnittswert ergibt den ANSI-Lumen Wert des Projektors. 

    ASCII
    ASCII ist die Abkürzung für "American Standard Code of Information Interchange" (amerikanischer Standardcode für den Informationsaustausch). Es ist die bekannteste und gebräuchlichste Darstellung von Schriftzeichen. 

    ATAPI
    Schnittstellenstandard für den Anschluss von CD-ROM-Laufwerken an den IDE-Bus. 

    Audiomischer
    Audio = lat. das Hören betreffend
    Ein Audiomischer oder Mischpult verfügt über mehrere Eingänge zur Mischung verschiedener Tonquellen. Die Eingangskanäle verfügen über Regler zum Anpassen des Klangs und der Lautstärke und erlauben das Hinzufügen von Effekten wie Nachhall oder Überblenden. Die verschiedenen Tonquellen werden dann beispielsweise zu einem Stereosignal zusammengemischt. 

    Audiovisuelle Medien (AV-Medien)
    Audire = lat. hören
    Videre = lat. sehen
    Audiovisuelle Medien sind Kommunikationsmittel, die sowohl akustische (Töne) als auch optische (Bilder) Informationen übermitteln, z.B. Videorecorder oder CD-ROMs. 

    Auto-Focus
    Automatische Entfernungseinstellung zum Beispiel in Kameras, entweder über Infrarotstrahl-Messung oder über Bildschärfe-Messung. 

    AV-Eingang/Ausgang
    AV = Abkürzung für audiovisuell, Audiovision
    Über den AV-Eingang bzw. -Ausgang werden Audio- (Ton) und Videosignale (Bild) direkt an den/vom Videorecorder oder Fernseher übertragen.

    B

    Backbone
    Spezielle Hochgeschwindigkeitsleitung, die so das Rückgrat des Internet bildet. 

    Balanced Audio
    Der englische Ausdruck bezieht sich auf den symmetrischen Aufbau der Geräte: Für einen Audiokanal werden drei Stecker (+) (-) und Erdung verbunden. Da die negativen und positiven Signalbestandteile getrennt übertragen werden, heben sich elektromagnetische Störungen auf. 

    Bandbreite
    Experten bezeichnen die Datenmenge, die sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums übertragen lässt, als Bandbreite. Sie wird in Bit oder Millionen Bit pro Sekunde (bps oder Mbps) angegeben. Während deutsche Universitäten innerhalb des Breitband-Wissenschaftsnetzes schnelle Internet-Verbindungen mit 155 Mbps nutzen können, müssen Privatleute meist mit 28.800 bps auskommen. Beides sind aber nur theoretische Werte. Die tatsächliche Bandbreite fällt durch Datenstaus im Netz oft wesentlich geringer aus. 

    Banner
    Online-Werbefläche. Es gibt statische Banner mit unbewegten 2D-Grafiken und animierte Banner im GIF-Format. Interaktive Banner sind mit einem Link meist zur Website des Werbungstreibenden versehen. 

    Baud
    Nach dem französischen Telegrafen Ingenieur Emile Baudot benannte Maßeinheit für die Schrittgeschwindigkeit der Datenübertragung. Da mittels moderner Modems mehr als ein Bit pro Schritt übertragen werden kann, sind "Baud" und "Bits" pro Sekunde unterschiedlich. 

    Betacam
    Mit diesem Videomagnetbandformat führte Sony Mitte der 80er Jahre die Komponententechnik ein;
    es wird in den meisten professionellen Video- und Fernsehstudios eingesetzt. Aus der getrennten Signalaufzeichnung und einer großen Aufzeichnungsdichte resultiert eine hohe Aufzeichnungsqualität;
    bei der Bearbeitung treten weniger Generationenverluste auf als bei Heimvideogeräten. 

    Bevel
    Mit "Bevel" ist die abgerundete Kante eines dreidimensionalen Gegenstandes gemeint. 

    Bildauflösung
    Die Bildauflösung gibt die Anzahl der waagerechten und senkrechten Bildpunkte (Pixel) an, aus denen sich das Bild zusammensetzt. Sie wird als Zahlenpaar – etwa 1024 x 768 – angegeben. Je höher diese Zahlen sind, desto mehr Bildelemente werden dargestellt. 

    Bildbrumm
    Begriff für ein elektrisches Störsignal: Bei der Bildwiedergabe erscheinen horizontale Streifen, die das
    Bild vertikal durchlaufen. 

    Bildformat
    1. Jedes Bildbearbeitungsprogramm erlaubt den Umgang mit unterschiedlichen Dateiformaten. Dadurch kann der Anwender das für ihn sinnvollste Format wählen, zum Beispiel um Speicherplatz zu sparen, um das Bild in einem DTP-Programm zu verwenden, oder um es an einen professionellen Belichtungsservice weiterzugeben. Gängige Formate sind z.B. GIF, JPG, PNG, TIFF, EPS.
    2. Das Verhältnis von Bildbreite zu Bildhöhe. Computerbilder werden i.d.R. im Format 4:3 dargestellt, Videosignale in den Formaten 4:3 und 16:9 (PAL plus). Dias gibt es in den Formaten 3:2, 2:3 und 1:1. 

    Bildwechselfrequenz
    Die Bildwechsel- oder Vertikalfrequenz gibt die Anzahl der Voll- oder Halbbilder pro Sekunde in Hertz an. Die Fernsehnorm 626 / 50 arbeitet mit 25 Vollbildern bzw. 50 Halbbildern pro Sekunde (50 Hz).
    Beim Film beträgt die Bildwechselfrequenz 18 (Amateurstandard) und im Kino 24 Bilder pro Sekunde.
    Die Bildwechselfrequenz von Computern kann zwischen 60 und 120 Hz betragen. 

    Bildwiederholrate
    Gibt an, wie oft ein Bild auf dem Monitor in der Sekunde neu aufgebaut wird. Ab etwa 75-80 Hz erscheint das Bild für das menschliche Auge flimmerfrei. 

    Bit
    Binäre Ziffer, kleinste Informationseinheit in der Computertechnik. Die Daten, die ein Computer verarbeitet, bestehen alle aus Bits. Acht Bits werden zu 1 Byte zusammengefasst. 

    Bitmap
    Direkte Abbildung einer Pixelgraphik im Arbeitsspeicher von Computer oder Graphikkarte. 

    Bluetooth
    "Blauzahn"
    Technologie zur Funkübermittlung von Sprache und Daten zwischen digitalen Geräten. Mit Hilfe von Bluetooth können Einzelgeräte wie Computer und Mobiltelefone kabellos miteinander verbunden werden. Die Übertragung erfolgt via Funk im global verfügbaren ISM Frequenzbereich (ISM = Industrial Scientific Medical) mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1 Mbit/s und deckt je nach Sendeleistung Reichweiten von 10 bis 100 Meter zwischen den Geräten ab. 

    BMP-Datei
    Eine BMP-Datei enthält die Daten für ein Bild von Windows 9x. Das Bild ist dort Punkt für Punkt gespeichert. Der Computer hat – anders als bei Vektorgrafiken, bei denen die Position von Linien im Bild gespeichert wird – bei der Anzeige des Bildes nur wenig Rechenarbeit zu leisten. Nachteil: Die Dateien werden (je nach Größe und Anzahl der verwendeten Farben des Bildes) sehr groß. 

    BNC
    Kurzform für "Bayonet Neill Concelmann".
    Bei der BNC-Steckverbindung handelt es sich um einen Bajonett-Verschluss. BNC-Steckverbindungen sind für RG-58-Kabel (Ethernet) und RG-59-Kabel (Video) konzipiert.
    Der Stecker, der hauptsächlich im Computer- und Videobereich für Netzwerke oder hochauflösende Monitore verwendet wird, zeichnet sich durch seine einfache Handhabung und eine hohe Signalqualität aus. Die Abkürzung bedeutet auch Bayonet-Navy-Connector, British-Naval-Connector und Baby-N-Connector. 

    Bookmarks
    Bookmarks ermöglichen es Ihnen, die Adressen von einmal aufgesuchten Webseiten zu speichern und so bei Bedarf schnell wiederzufinden. Sie bestehen aus der URL-Adresse und einem kurzen Hilfstext und werden in einer separaten HTML-Datei gespeichert. Fast alle Browser verfügen über eine mehr oder weniger hilfreiche Bookmark-Verwaltung. 

    Bps
    Die Übertragungsgeschwindigkeit bei Modems und ISDN-Karten wird in bits per second (Bits pro Sekunde) – kurz bps – angegeben. Eine hohe Geschwindigkeit spart Übertragungszeit und damit Telefongebühren. Der höhere Anschaffungspreis schnellerer Geräte kann dadurch rasch wieder eingespielt werden. 

    Browser
    Mit einem Browser können Sie das Internet durchforsten und Texte, Grafiken und Musikdateien abrufen. Bekannte Browser sind der "Internet Explorer" von Microsoft und der "Navigator" von Netscape. Beide Programme sind kostenlos zu haben. Button (Knopf) Bedienungselement mit Schaltfläche, die bei einem Mausklick Aktionen des jeweiligen Programms bewirkt. 

    Byte
    Bezeichnung für die von einem Server übertragene Datenmenge. Ein Byte sind acht Bit.

    C

     

    Cache
    Moderne Prozessoren rechnen schneller, als die Daten vom Arbeitsspeicher geliefert oder die Ergebnisse wieder abgespeichert werden können. Ein teuerer, extrem schneller Speichertyp (SRAM) wird deshalb als Zwischenpuffer (Cache) benutzt. Mindestens 256 Kilobyte davon sollte jeder Computer haben. 

    CAM
    "Computer Aided Manufacturing" (Computergestützte Produktion).
    Einsatz von Produkten im gesamten Produktionsverlauf von Bereitstellung der Rohstoffe bis hin zur Lagerung des Endproduktes. 

    CD-R
    Die Abkürzung "R" steht für den englischen Begriff "recordable" ("wiederbeschreibbar"). Diese CD können Sie nur einmal bespielen, danach lassen Sich die Daten nicht mehr löschen. Für die Aufnahme benötigen Sie einen CD-Recorder. 

    CD-ROM
    Die CD-ROM ist eine beschichtete Kunststoffscheibe, auf der Daten wie z.B. Grafiken, Video oder Programme gespeichert werden können. Ihr Fassungsvermögen beträgt 650 Megabyte Daten.
    Die Abkürzung "ROM" steht für "Nur-Lese-Speicher". 

    CGI
    "Common Gateway Interface".
    Standardisierte Software-Schnittstelle für Internet-Server zur Verarbeitung von Informationsanfragen (beispielsweise Formularen) im World Wide Web. 

    Chat
    Chatten (plaudern) hat sich als Begriff für die elektronische Unterhaltung über die Tastatur eingebürgert. Ein "Chat" ist eine Plauderei, ein "Chat-Room" eine Plauderecke. 

    Chinch- oder Cinch-Stecker
    Stecker- und Buchsennorm für Audio- und Videogeräte zur Übertragung unsymmetrischer Signale. Videorecorder bieten häufig einen Cinch-AV Eingang, z.B. für Überspielungen von Camcordern. HiFi-Recorder haben Cinch-Audioausgänge, z.B. zum Anschluss an HiFi- oder Dolby-Surround Anlagen. 

    Chroma, Chrominanz
    Bei der Chrominanz handelt es sich um ein Farbsignal – im Gegensatz zum Schwarzweiß-Signal, das als Luminanz bezeichnet wird und die Helligkeitsinformation wiedergibt. Um den Farbanteil des Videosignals in Zahlen anzugeben, benötigt man zwei Werte. 

    CIR
    "Committed Information Rate".
    Die beim Bitratenmanagement des Frame-Relay festgelegte und garantierte Mindestbestandbreite einzelner virtueller Verbindungen. 

    Client
    Programm, mit dem Informationen von einem Server abgerufen werden können. Ein Browser beispielsweise ist ein Client-Programm, das die Seiten eines World Wide Web-Servers anzeigen kann. 

    Cloud Computing
    Bei Cloud Computing speichert der Nutzer seine Daten nicht mehr lokal auf seiner Computer-Festplatte, sondern dezentral auf einem Internetserver (in der sogenannten Cloud = Wolke). Die Daten sind dann zu jeder Zeit und von jedem Computer (auch Tablet oder Smartphone) zu erreichen.

    Collaboration
    Eine Collaboration / Kollaboration (aus dem lateinischen übersetzt co- = „mit-“, laborare = „arbeiten“) ist die Zusammenarbeit/Mitarbeit mehrerer Personen, Teams, Gruppen oder Firmen. Überwiegend mit dem Ziel, einzelne Geschäftsprozesse oder den gesamten Workflow  und die Wertschöpfungskette zu optimieren.

    Component-Signale
    Componets sind Videoformate, die Helligkeits- und Farbinformationen getrennt aufzeichnen.
    Signale:
    1. RGB-Signal: Fernsehsignal mit getrennten Kanälen für Rot, Grün und Blau
    2. YUV-Signal: Fernsehsignal mit getrennten Kanälen für das Helligkeitssignal (Y) und die Farbdifferenzsignale (R-Z, B-Y)
    3. Y/C-Signal: Aufteilung des Videosignals in Chrominanz (Farbe) und Luminanz (Schwarzweiß) 

    Composite (CVBS)
    Englische Bezeichnung für FBAS = Farbbildaustastsynchronsignal
    Bei der Übertragung eines Videosignals als Compositesignal sind die Helligkeits- und Farbinformationen in einem Signal vereint; dazu wird nur ein Kabel mit 75 Ohm benötigt.
    Da die Farbtrennung nicht optimal ist, sind diese Signale weniger für die Postproduktion geeignet. 

    Conditional Access System
    Zugangsberechtigung für alle Arten von Pay-Diensten. 

    Content Management System (CMS)
    Ein Redaktionssystem (oder genauer: Online-Redaktionssystem) verwaltet und automatisiert den Produktionsablauf von Inhalten (Content) eines Internet- bzw. Intranet-Angebots. Ein Content Management System (CMS) führt Inhalte aus verschiedenen Quellen, z.B. Datenbanken oder Dokumente im Word- oder PDF-Format, zu einem gemeinsamen Format (HTML) zusammen und erhält mit Hilfe von Layoutvorlagen die CI eines Unternehmens. 

    Contentpages
    Alle Seiten einer Online-Präsenz, bei denen es sich um reine Werbe- oder Navigationsseiten handelt.
    Das IVW-Verfahren zählt ausschließlich Content Page Impressions. 

    Content Provider (Inhalte-Anbieter)
    Im Gegensatz zum Service-Provider, der sich um die technische Infrastruktur eines Webangebots kümmert, stellt der Content-Provider Inhalte im Internet bereit. 

    Content Views
    Begriff zur Bestimmung der Medialeistung von Online-Werbung, genauer gesagt die Summe der Page Impressions. 

    Cookies
    Viele Internet-Anbieter speichern auf dem Computer kurze Informationshäppchen ab, um den Computer beim nächsten Besuch wiedererkennen zu können. Die Dateien, in denen diese Informationen gespeichert werden, heißen "Cookies". Cookies sind harmlos. Viele Internetprogramme kennen Befehle, mit denen Sie das Abspeichern von Cookies auf Ihrem Computer verhindern können. 

    CPC (Cost per Click)
    Um eine Anzeige auf einer Website laufen zu lassen, zahlen die Inserenten statt eines Pauschalpreises nur für die Anzahl der Clicks. 

    cps
    Die Geschwindigkeit der Datenübertragung wird in Zeichen pro Sekunde - kurz cps (characters per second) - gemessen. 

    Cubes
    Cubes sind stapelbare Projektionseinheiten. Mit Hilfe eines Split-Rechners wird ein Bild im Vollformat auf mehreren Cubes (4, 9, 16, 25) dargestellt, oder mehrere unterschiedliche Bilder werden auf einzelne Cubes projiziert. Ein Cube besteht aus einer Projektionsscheibe, einem Projektor, evtl. einem Spiegel und dem Gehäuse. 

    Cybermoney, -cash
    Trendbezeichnung für virtuelles Geld oder Zahlungsmittel, die über offene Netze wie das Internet geladen werden können. Cybermoney ist nicht auf Kartensysteme, wie die elektronischen Geldbörsen oder Geldkarten, angewiesen. 

    Cyberspace
    Kunstwortschöpfung aus dem Roman "Newromancer" des amerikanischen Sciene-Fiction-Autors William Gibson. Bezeichnet eine virtuelle Landschaft, die nur in vernetzten Computern der Welt existiert. Inzwischen wird der Begriff auch als Synonym für das Internet gebraucht. 

    Cybertrust
    Markenname für Anwendungen nach dem Verschlüsselungsstandard SET der großen Kredikartenunternehmen IBM, Microsoft und Netscape. Software für Cybertrust soll Bestandteil des Browsers werden. 

    Cyber World
    Künstlich erzeugte Welten im Computer.

     

    D

    DAT
    Abkürzung für "Digital Audio Tape".
    Von Sony entwickeltes digitales Kassettensystem, das Anfang der 90er Jahre auch häufig zur Datensicherung verwendet wurde. 

    Data Warehouse
    Oberbegriff für Beschaffung, Organisation und Verarbeitung von Informationen in einem Unternehmen. 

    Datenkompression
    Mit solchen Verfahren können digitale Audio- und vor allem Videodaten auf einen Bruchteil ihres unkomprimierten Speicherplatzes reduziert werden. Hierzu wird nicht die gesamte Bildinformation, sondern lediglich Informationen zur Bildveränderung abgespeichert. 

    DDV
    "Datendirektverbindung".
    Produktlinie der deutschen Telekom bestehend aus digitalen Standleitungen (Mietleitungen) mit hoher Übertragungsgüte und Betriebssicherheit. 

    DE-CIX
    Das D-GIX ist eine ähnliche Einrichtung wie DE-CIX und befindet sich bei der ECRC GmbH. Diese dient besonders dem Austausch von Daten über das europäische Backbone (E-Bone). 

    DFü-Netzwerk
    Das Programm "DFü-Netzwerk" erlaubt unter Windows 9x die Einwahl ins Internet. Dabei verhält sich Ihr Computer so, als wäre er über eine Netzwerkkarte mit den anderen Rechnern verbunden.
    Die Datenübertragung erfolgt jedoch über Modem oder ISDN-Karte. 

    Digital Betacam
    Von Sony entwickeltes digitales Komponenten MAZ-System (MAZ = magnetische Aufzeichnung) mit ½ Zoll MP (Metallpartikel-) Band. Das System arbeitet mit Datenkompression und –reduktion. Spezielle Geräte erlauben das Abspielen auch von Betacam (SP)-Kassetten. 

    DirectX
    DirectX ist eine spezielle Erweiterung für das Betriebssystem Windows 9x. Ist DirectX ordnungsgemäß installiert, beschleunigt es die Grafikwiedergabe des Computers. Das führt bei Computervideos zu flüssigerem Ablauf. Manche Fernsehkarten laufen nicht ohne DirectX. 

    Document
    Jede WWW-Seite bzw. jede HTML-Datei wird gewöhnlich als Document bezeichnet. 

    Dolby Digital
    Das digitale Sound-System der Dolby Laboratories, das eine atmosphärisch dichte räumliche Klangwiedergabe ermöglicht und in zahlreichen Kinos verwendet wird. Dolby Digital arbeitet mit fünf Kanälen (vorne links, vorne rechts, vorne mitte, hinten links, hinten rechts) und einem Subwoofer zur Verbesserung von Effekten und tiefen Frequenzen. 

    Dolby ProLogic
    Das klassische analoge Sourround-System.
    Es arbeitet mit vier Tonkanälen (vorne links, vorne rechts, hinten links und hinten rechts), die mit dem von Dolby entwickelten Kodierungsverfahren in einem konventionellen Stereosignal verschlüsselt werden. ProLogic kann deshalb über alle normalen Zweikanalsysteme wie Fernsehen und Video genutzt werden. Der rückwärtige Kanal ist in Frequenzumfang und Dynamik allerdings beschränkt. Wenn das kodierte Stereosignal einen Surround-Decoder durchläuft, schlüsselt dieser die Zweikanalinformationen erneut in vier Tonkanäle auf. 

    Dolby Sourround
    Technisches Verfahren zur Wiedergabe eines dreidimensionalen Klangs, das für einen realistischen Ton bei Kino- und Videofilmen sorgt. Der Raumklangton wird über einen speziellen Decoder und zusätzliche Sourround-Lautsprecherboxen um den Zuschauer herum verteilt und erweckt die Illusion, sich mitten im Filmgeschehen zu befinden. 

    Domain
    Domain-Namen erleichtern das Identifizieren von Internet-Adressen. Deren Endung – etwa ".com" oder ".de" – wird als Top-Level-Domain bezeichnet und gibt Aufschluss über Art oder Standort des Internet-Rechners (".de" = Deutschland / ".uk" = England / ".fr" = Frankreich / ".at = österreich / ".au" = Australien). In den USA gibt es neben "fremdländischen" Top-Level-Domains noch "richtige", organisatorisch gegliederte Top-Level-Domains innerhalb der USA (".edu" = Universitäten und sonstige Bildungseinrichtungen / ".com" = Firmen und kommerzielle Unternehmungen / ".gov" = staatliche Einrichtungen / ".org." = große, nicht profitorientierte Organisationen / ".mil" = US-Militär).
    Die davorstehende Sub-Domain liefert zusätzliche Informationen: "xy.grafik.uni-z.de" wäre also der Rechner "xy" des Fachbereichs Grafik der Universität "z". 

    Domain Name System (DNS)
    Das Domain Name System ist die Bezeichnung für das im Internet verwendete System von hierarchisch gegliederten Bereichsnamen. Über die Domain-Datenbanken wird die Zuordnung der DNS-Namen in die numerische Server-Adresse vorgenommen. So wird beispielsweise aus www.zeitsprung.com eine numerische Adresse wie 129.26.299.0. 

    Download
    Beim Download werden Programme oder Dateien aus dem Internet auf den eigenen Computer übertragen. Im WWW-Browser genügt dazu der übliche Mausklick. 

    dpi
    Bei Druckern und Scannern wird die Auflösung in der englischen Maßeinhait dots per Inch (Punkte pro Zoll) – kurz dpi – angegeben. Je höher die Auflösung ist, desto feiner ist das Scan- oder Druckergebnis. 

    Drag & Drop (Ziehen & Loslassen)
    Von Apple entwickelte, intuitiv angelegte Arbeitstechnik am Computer, bei der Elemente durch Bewegung auf dem Schirm bearbeitet werden. 

    DSS
    "Digital Signature Standard".
    Standard zur sicheren Identifizierung des Absenders einer Nachricht in Netzwerken. 

    Durchsatz
    Datenmenge, die ein Modem in einer bestimmten Zeiteinheit überträgt. Üblicherweise werden die Dateneinheiten in Bits und die Zeit in Sekunden gemessen: bps (bits per second). 

    DVD
    "Digital Versatile Disc" (= Digitalvideoplatte)
    Standard für einen digitalen Datenträger, der eine Weiterentwicklung der Compactdisc ist. Die DVD ist äußerlich nicht von der CD zu unterscheiden, kann aber beidseitig beschrieben und gelesen werden. Durch andere Fertigungstechniken ergibt sich eine Speicherkapazität von bis zu 17 Gigabyte. Auf eine DVD-Seite passen sogar Spielfilme in guter digitaler Bild- und Tonqualität. Auf eine einfach beschriebene Seite passen 4,7 GB, in der Maximalversion werden auf einer Seite bis zu 8,5 Gigabyte in zwei Schichten gespeichert.

    E

    E-Bone
    Europäischer Backbone, die "Hauptstraße" des europäischen Teils des Internets. 

    Ebenen
    Programme zur Bearbeitung von Grafiken können Bilder in verschiedenen Schichten (z.B. Vordergrund und Hintergrund) gliedern. Das verbessert die Übersicht bei der Arbeit. 

    E-Commerce (Electronic Commerce)
    Die Gesamtheit des elektronischen Austausches in Verbindung mit Informationsflüssen und Transaktionen mit Produkten oder Dienstleistungen. E-Commerce nutzt verschiedene Formen der Datenübertragung (Telefon, Fernsehen, Datennetze, Internet). 

    EDI
    "Electronic Data Interchange".
    Kommunikationsdienst zum digitalen Austausch von Geschäftsdaten. 

    E-Cash
    Die Plastikkarten-Riesen VISA und Mastercard machen den Geldverkehr im Internet durch ein Verschlüsselungsverfahren hackerfest. Mit den Großen der Computerbranche wie Microsoft, IBM und Netscape einigten sich die Unternehmen im Juni auf den gemeinsamen Software-Standard "SET" (Secure Electronic Transaction). Das Verfahren macht die eingetippten Kreditkartennummern im Netz unlesbar für Unbefugte. Der Händlercomputer im Internet überträgt die kryptischen Bitfolgen an den Rechner der Kartengesellschaft, der die Daten entschlüsselt und den Betrag verbucht. Zum Jahresende werden die ersten Programme mit SET erwartet. 

    Effekte
    Bildbearbeitungsprogramme können nicht nur die Farbe eines Bildes korrigieren, sondern auch Teile verfremden, zum Beispiel weicher oder schärfer zeichnen. 

    Einbrennen
    Da Phosphor – das Leuchtmittel von Röhren- und Plasmabildschirmen – einem natürlichen Alterungsprozess unterliegt, können lange stehende Bilder auf dem Bildschirm einbrennen.
    Tipp: Eine Invers-Schaltung des Bildes (Negativ) verteilt den Alterungsprozess wieder auf den ganzen Bildschirm. 

    Electronic Check
    In den USA entwickeltes, per Passwort gesichertes elektronisches Scheckbuch zur Verrechnung auch kleinerer Beträge im Internet. 

    E-Mail
    Der elektronische Briefverkehr ist die populärste Internet-Anwendung Deutschlands – 80 Prozent der hiesigen Netzsurfer verschicken E-Mails an andere Online-Teilnehmer. Weltweit werden in diesem Jahr fast eine Billion Nachrichten ausgetauscht, schätzen Experten. Der Vorteil gegenüber der gelben Post (Online-Deutsch: "Snail Mail") liegt auf der Hand: E-Briefe sind billiger und schneller als ihre Papier-Pendants. 

    Einwahlknoten
    Ein Einwahlknoten ist der Rechner, der die Verbindung Ihres Computers zum Internet herstellt.
    Dieser Einwahlknoten wird von jenem Dienstleister betrieben, der den Internetzugang anbietet. 

    Electronic Publishing
    Oberbegriff für die Verbreitung von Informationen per Computer, beispielsweise per CD-ROM. 

    Emoticon
    Kunstwort aus "Emotion" und "Icon", bezeichnet im Chat getippte Zeichenfolgen, die den seelischen Zustand des Tippenden darstellen sollen. 

    EPROM
    "Eraseable Programmable Read Only Memory".
    Löschbarer, programmierbarer Halbleiterspeicher. 

    EPS
    "Encapsulated PostScript".
    Variante der vor allem zur Kommunikation zwischen Computer und Drucker bzw. Belichter eingesetzten Seitenbeschreibungssprache PostScript. Dient zur Beschreibung von Illustrationen, Grafik- und Textblöcken, die in andere Dokumente eingebettet werden sollen. EPS-Dateien können ein Kontrollbild
    z.B. im Tiff-Format beinhalten.

    F

    FAQ (Frequently asked questions)
    Häufig gestellte Fragen. Eine weit verbreitete Online-Dienstleistung, bei der häufig gestellte Fragen beantwortet werden. FAQ ist eine gute Möglichkeit für einen Internet-Neuling, Informationen über bestimmte Aspekte des Internets zu erhalten. 

    Farbkorrektur
    Viele Bilder zeigen Fehler in der Farbdarstellung. Mal sind sie zu hell, mal zu dunkel, oder der in einer Kamera verwendete Film nimmt mehr Rot auf als Blau und Grün. Solche Fehler, aber auch Probleme bei der Beleuchtung eines Motivs lassen sich in einem Bildbearbeitungsprogramm per Farbkorrektur beheben. 

    Farbtiefe
    Mit Farbtiefe bezeichnet man die Anzahl der für eine Bildschirmanzeige (oder einen Ausdruck) zur Verfügung stehenden Farbtöne, bzw. die Anzahl der Farbtöne, die von einem Scanner erfasst werden kann. Dabei wird jedem Pixel eine gewisse Speichergröße zugeordnet. Bei einer Farbtiefe von 8 Bit sind das 2 hoch 8 = 256 Farben, bei 16 Bit 2 hoch 16 = 65536 Farben ("Highcolor") und bei 24 Bit 2 hoch 24 = 16,7 Millionen Farben ("Truecolor"). 

    Farbverlauf
    Als Farbverlauf bezeichnet man einen Bereich, der am einen Ende eine Farbe und am anderen Ende eine andere Farbe besitzt. Dazwischen erscheinen möglichst stufenlos Mischtöne aus diesen beiden Farben. 

    Festplatte
    Die Festplatte ist das "Langzeitgedächtnis" eines Computers. Darauf sind alle wichtigen Programme und Dateien gespeichert. Diese Daten bleiben auch nach dem Abschalten des Computers erhalten. 

    Firewalls
    Schlagzeilen machte 1987 der spektakuläre Einbruch der Hamburger Hacker vom Chaos Computerclub in den Rechner der amerikanischen Weltraumbehörde NASA über die Telefonleitung. Heute schotten Regierungen, Verwaltungen oder Banken ihre anwählbaren Netzwerke mit ausgeklügelten Firewall-Systemen ab. An den digitalen Flammenwänden sollen sich kriminelle Datenklauer sprichwörtlich die Finger verbrennen. Trickreiche Soft- oder Hardware schützt die brisanten Informationen mit ausgeklügelten Anmeldeverfahren und Bytekontrollen. 

    FireWire
    Ein von Apple entwickelter Standard (IEEE 1394) für die serielle und bidirektionale Übertragung von Daten, ursprünglich zur Anbindung von Peripheriegeräten an den MacIntosh gedacht und heute z.B. auch bei der Sony Playstation II (iLink) verwendet. FireWire ermöglicht eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von bis zu 400 Megabit pro Sekunde. 

    Flachbett-Scanner
    Der Scanner ist ein Gerät, mit dem Bilder, Grafiken und Fotos abgetastet werden. Das entstehende Abbild wird als Datei gespeichert, die der Computer verstehen kann. Scanner werden in unterschiedlichen Bauformen angeboten. Als preisgünstige Handscanner, Einzuggeräte, die eine Seite auf einmal einlesen, oder Flachbett-Scanner, die auch Bücher abtasten. 

    Flachbildschirm
    Bildschirme, die im Vergleich zu herkömmlichen Bildröhren keine Wölbung, sondern eine flache Mattscheibe besitzen. Flachbildschirme basieren auf LCD-, FED-, TFT- oder Plasma-Technik und sind zum Anschluss an einen Computer oder als Fernsehmonitor geeignet.
    Arbeitsplatzbildschirme sind meist TFT-Bildschirme in den Größen 15, 17, 18 oder 20 Zoll; Plasmabildschirme mit Diagonalen von 37 bis 61 Zoll werden hauptsächlich im Info- und Entertainment-Bereich verwendet. 

    Flame
    Beschimpfung in Newsgroups oder im Chat. 

    Flicker
    Ein unerwünschter Effekt im Videobild, der aus der Kombination von zwei nicht zueinander passenden Halbbildern zu einem Standbild entsteht. Die Bewegung von Objekten in den Halbbildern oder eine falsche Zuordnung von Halbbildern bei der Filmüberspielung erzeugt das Flackern des Videobildes. 

    Flimmern
    Eine unerwünschte Erscheinung, die auftritt, wenn der Film bei der Wiedergabe nicht vollkommen stillsteht, bzw. die Bilder nicht schnell genug wiederholt werden.
    Bei einer flimmerfreien Bildwiederholungsfrequenz nehmen die meisten Menschen das schnelle Abdunkeln und Aufhellen der Bildschirmanzeige nicht mehr wahr. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen ist eine flimmerfreie Anzeige bei einem 14 Zoll- Bildschirm erst bei Bildwiederholfrequenzen von 73 Hz oder höher möglich. 

    Formatierung
    Texten können Sie in einem guten Textverarbeitungsprogramm unterschiedliche Formate zuweisen, die das Aussehen der Buchstaben, Wörter, Absätze oder des ganzen Dokuments verändern. Zu den wichtigsten Befehlen gehört die Zeichenformatierung. Hier können Sie zum Beispiel Schriftart und -größe, Kursiv- oder Fettschrift einstellen. Zur Absatzformatierung gehören Blocksatz, rechts- und linksbündiger Satz oder auch Einzüge. 

    Frames
    Moderne Browser bieten die Möglichkeit, eine Webseite in mehrere Bereiche aufzuteilen. Diese voneinander unabhängigen Bereiche werden Frames genannt. Auf diese Weise ist es möglich, dynamische und statische Seitenelemente besser voneinander zu trennen. 

    FR
    "Frame Relay".
    Eine Variante der Vermittlungstechnologie Fast-Packet-Switching. Diese erlaubt durch die Reduzierung von Overhead und eine effizientere Fehlerbehandlung erst an den Endstellen einen deutlich höheren Datendurchsatz und geringere Verzögerungen als z. B. X.25. 

    Freeware
    Kostenlose, frei verfügbare Programme, die urheberrechtlich geschützt sind. Jeder darf sie kopieren und weitergeben. Sie dürfen aber üblicherweise nicht verändert werden. Bei einigen Freeware-Programmen ist auch der Weiterverkauf verboten. 

    Freeze
    Die Möglichkeit, ein Bild mit Hilfe eines Bildspeichers einzufrieren. 

    Frequenzgang
    Der Frequenzgang wird als Diagramm dargestellt und gibt an, ob ein Gerät alle hörbaren Tonhöhen (im Bereich von 20 bis 20.000 Hertz) gleich laut wiedergibt. Im Idealfall ist im Diagramm eine gerade Linie zu sehen. 

    FSN
    "Full Service Network".
    Interaktives, digitales und multimediales Netz, das den Teilnehmern eine Vielzahl elektronischer Dienste bietet, wie Telebanking, Teleshopping, und Video-On-Demand. In Orlando betreibt der Medienriese Time Warner ein FSN. 

    FTP
    "File Transfer Protocol".
    Dieses Internet-Protokoll wird für die Übertragung von Dateien zwischen zwei Computern verwendet.
    FTP funktioniert nach dem Client-Server-Prinzip und gehört mit zu den ältesten Diensten im Internet. Eine besondere Variante, das "anonymous ftp" gestattet einem Benutzer auch ohne besondere Zugangsberechtigung das Einloggen in den öffentlichen Bereich eines FTP-Servers. Für diesen Dienst sind im Internet zahlreiche Client-Programme zum Teil kostenlos erhältlich. Allerdings beherrschen auch alle Web-Browser dieses Protokoll, sodass ein eigenes Client-Programm bei gelegentlichem Dateitransfer eventuell überflüssig ist.

    G

    Gateway
    Brückenrechner zwischen Netzen bzw. Diensten. 

    GEN
    "Global Engineering Network".
    GEN bildet die Basis für kooperative, elektronische Arbeitsstrukturen in der Fertigungsindustrie. In einem GEN arbeiten internationale Organisationen, Systemintegratoren, kleine und mittlere Unternehmen, Dienstleister und Forschungsinstitute zusammen. In diesem Netz werden Technologie und Konstruktionslösungen gemeinsam mit intelligenten Dienstleistungen zur Verfügung gestellt.
    Die einzelnen Teilnehmer konzentrieren sich auf jene Bereiche, in denen sie über Schlüsselkompetenzen verfügen. Das GEN macht macht hochwertiges Know-how dezentral über Daten-Infobahnen verfügbar. 

    Gepackte Datei
    Als "gepackte" bezeichnet man eine Datei, die mit einem speziellen Programm komprimiert wurde und dadurch weniger Platz auf der Festplatte belegt. Gepackte Dateien sind oft an ihrem Namen zu erkennen: Sie enden zum Beispiel mit den Buchstaben "ZIP" oder "ARJ". Bevor diese Dateien verwendet werden können, müssen sie erst wieder mit einem speziellen Programm "entpackt" werden. 

    GIF
    Datei-Endung und Name für ein Format zur komprimierten Speicherung von Pixelgrafiken. Ist das im World Wide Web verbreitetste Grafikdatenformat. 

    Gold Master
    Der Datenträger (z. B. CD-ROM), der die endgültige Produktversion zur Weitergabe oder zur weiteren Duplikation enthält. 

    Gopher
    "Taschenratte", das Maskottchen des Bundesstaates und der Universität Minnesota. Dort aus CWIS entwickelter menüorientierter Internet-Dienst: ein strikt hierarchisches Dateisystem im Client-Server-Konzept, mit dem auch auf entfernt liegende Dateien zugegriffen werden kann.

    H

    Hardcopy
    Ausdruck einer Bilschirmseite. 

    Harddisk
    Festplatte

    Helper Application
    Ein Web-Browser hat es mit einer Menge von Medien zu tun. Hypertext, Grafik, Sound, Video und andere Multimedia-Eigenschaften, mit all dem muss ein Browser umgehen können. Um die vielen Dateiformate anzuzeigen oder zu Gehör zu bringen, bedienen sich alle Browser speziellen Zusatzprogrammen, die bei Bedarf aufgerufen werden. Diese Zusatzprogramme, Helper-Applikationen, manchmal auch Viewer oder Player genannt, erhöhen also die Darstellungsmöglichkeiten eines Web-Browsers. 

    Hit
    Bezeichnung für den Zugriff auf Dateien einer Internetseite. Mit der Anzahl der Hits wurde früher der Erfolg eines Servers gemessen. Das Verfahren ist nicht mehr aktuell, da je nach Aufbau einer Site aus Frames, Text-, Bild-, Video-, Ton- und anderen Dateitypen unterschiedlich viele Hits zustande kommen. Insofern ist die absolute Anzahl der Hits im Grunde genommen für eine Erfolgskontrolle nicht relevant. Seriöse Anbieter argumentieren mit Pageviews der User Sessions. 

    Homepage
    Titelseite einer elektronischen Publikation im World Wide Web mit Querverbindungen zu weiteren Informationen. 

    Host
    Alle Daten, die Online-Surfer im Internet finden, sind auf den Festplatten sogenannter Host-Rechner gespeichert. Durch das globale Datennetz werden sie weltweit miteinander verbunden. Der Mausklick auf ein Bild oder eine Textstelle führt von einem Host zum anderen. 

    HTML
    "Hyper Text Markup Language".
    Im World Wide Web verwendete Dokumentenbeschreibungssprache, die Hyperlinks unterstützt. Teil von SGML. 

    HTTP
    "Hyper Text Transfer Protocol".
    Auf TCP/IP aufsetzendes Protokoll für den Transport von HTML-Dateien im World Wide Web. 

    Hyperlink
    Hinter blau unterlegten Wörtern verbirgt sich ein Hyperlink. Er verknüpft Textstellen mit zusätzlichen Informationen, die auf beliebigen Internet-Rechnern gespeichert sind. Auf diese Weise sind die weltweit verstreuten Daten miteinander verbunden. 

    Hypertext
    System von Texten und anderen Dokumenten, Grafiken, Bildern, Videos usw., das in einem Dokument oder zwischen mehreren Dokumenten ein hierarchisches System von Verweisen einführt. Der Nutzer gelangt über interne Querverweise in einem Text schnell zu für ihn interessanten Informationen, ohne den gesamten Text lesen zu müssen.

    I

    Icon
    Grafisches Symbol, das mit der Maus angeklickt wird, um eine Funktion oder ein Programm zu aktivieren.

    Identified User
    Demographisch identifizierbarer Nutzer. Berechnungsparameter für Online-Werbung.
    Durch demographische Zusatzinformationen gekennzeichneter Nutzer. 

    IMG
    Gängige Dateinamenserweiterung für Bilddateien. 

    Information Highway
    US-Bezeichnung für das (breitbandige) Internet der Zukunft. Verbindet im Gegensatz zur deutschen "Datenautobahn" begrifflich eher Inhaltliches und Informatives. Vision des amerikanischen Information Highway ist "Freiheit" (des sich Informierens) und Verbindungen (von Mensch zu Mensch überall in der Welt) statt "Asphalt für Daten-Tieflader". 

    Interaktives Fernsehen / TV
    Fernsehübertragung mit Rückkanälen, die es dem Fernsehzuschauer ermöglichen, den Programmablauf zu steuern, sich das Programm individuell zusammenzustellen und allgemeine Datendienste zu nutzen. Für analoge Geräte wird ein Digitalempfänger (Set-Top-Box) benötigt, der die komprimierten Digitaldaten in analoge Signale umwandelt und der ein Freischalt- und Entschlüsselungssystem für Pay-TV-Angebote enthält. 

    Interlace
    Zeilensprungverfahren, bei dem abwechselnd die geraden und ungeraden Linien geschrieben werden. Bei den Grafikformaten GIF, PJPEG (Progressive JPEG) und PNG (Portable Network Group) ist der Bildinhalt so schon nach 50% der Ladezeit zu erkennen und wird zunehmend schärfer. Das Verfahren ist Grundlage aller heutigen Videostandards. 

    Internet
    Das Internet ist ein weltweites, aus Tausenden von Computern bestehendes Netzwerk. Diese tauschen Daten über Telefon- und Standleitung aus. Ein Online-Dienst oder ein unabhängiger Provider (Anbieter) verbindet Ihren PC mittels eines Modems oder einer ISDN-Karte über das Telefonnetz mit dem Internet. 

    Interpolieren
    Interpolation ist der mathematische Fachausdruck für die Berechnung eines neuen Wertes zwischen zwei schon vorhandenen Werten. Wenn ein Bild vergrößert werden soll, muss ein Bildbearbeitungsprogramm neue Bildpunkte erzeugen. Das macht es, indem es aus mehreren benachbarten Punkten einige neue Punkte zusätzlich berechnet (interpoliert) und sie in das Bild einfügt. 

    Intranet
    Ein auf der Internettechnologie basierendes, firmeninternes Netz mit Gateway zum Internet. 

    IRC
    Die Abkürzung IRC steht für "Internet Relay Chat", ein weltweites Netz, das nur der Online-Unterhaltung per Tastatur dient. IRC können Sie mit Hilfe spezieller Programme über Ihren Internet-Anschluss nutzen.

    ISDN
    ISDN (Integrated Services Digital Network – digitales Netz für alle Kommunikationsdienste) heißt das digitale Telefonnetz der Telekom. Es ist für die Übertragung nicht nur von Sprache, sondern auch von Daten eingerichtet.

    J

    Java
    "Kaffee".
    Von Sun entwickelte plattformübergreifende Programmiersprache. Java-Programme ("Applets", die mit diesem C++-Subset entwickelt werden, laufen in sog. "virtuellen Maschinen" ab, die vom Browser unterstützt werden müssen. 

    JavaScript
    JavaScript ist eine Scriptsprache, mit der sich einfache dynamische Zusatzfunktionen auf Webseiten realisieren lassen. Der Code wird direkt in das HTML-Dokument geschrieben. 

    JBIG
    "Joint Bi-Level Image Experts Groups".
    ISO-Standardisierungskomittee zur Definition eines Kompressionsstandards zur verlustfreien Bildübertragung. 

    JPEG
    "Joint Photographic Expert Group".
    Nach einer ISO-Expertengruppe benannter Standard zur Komprimierung von Standbildern. 

    JPEG 2000
    ...ist das Nachfolgeformat von JPEG. JPEG 2000 verkleinert die Datenmenge noch weiter, wobei die Bildqualität erhalten bleibt. Glatte Flächen eines Fotos werden nur noch grob aufgelöst, hier werden Bits gespart. JPEG 2000 kann zudem digitale Wasserzeichen speichern, mit denen sich illegale Bildkopien aufspüren lassen.

    K

    kbit/s
    Maßeinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit, 1kbit/s = 1024bit/s. 

    Killerapplikation
    Funktion oder Anwendung, die als wichtigstes Merkmal den Erfolg eines M Online-Angebots ausmacht. 

    KK
    KK steht für Konnektivitätskoordination. Ein KK-Antrag wird gestellt, wenn eine Domain entweder von einem Unternehmen auf ein anderes übergehen soll, oder wenn ein Unternehmen den Provider wechselt.

    Klammeraffe
    Tastenkombination für PC: Alt Gr + Q Tastenkombination für MAC: Alt + Shift + 1 

    Klirrfaktor
    Begriff aus der Elektroakustik. Der Klirrfaktor bezeichnet die Verzerrungen bei der Übertragung, wenn die Frequenzen nicht linear übertragen werden. Ein zu hoher Klirrfaktor (bei Musik über 5%, bei Sprache über 10%) wirkt sich als unangenehme Beeinträchtigung (Klirren) bei der Wiedergabe aus. 

    Klonen
    Mit der Funktion "Klonen" erstellt man eine Kopie des Originals. 

    Kompression
    Ein Verfahren, bei dem Daten so verdichtet werden, dass sie weniger Speicherplatz und kürzere Übertragungszeiten in Datennetzen benötigen.
    Die Daten einer Datei werden mit Hilfe eines Algorithmus reduziert, indem sich wiederholende Zeichenfolgen zusammengefasst werden. Für Multimedia-Anwendungen gibt es u.a. den JPEG-Standard zur Datenkomprimierung von Standbildern und den MPEG-Standard zur Datenkomprimierung bewegter Bilder.

    L

    LAN
    "Local Area Network".
    Lokales Computernetzwerk. 

    Laufwerk
    Als Laufwerke werden Geräte bezeichnet, mit denen Speichermedien wie Disketten, CD-ROMs oder DVDs abgespielt werden können. Laufwerke werden meist als Einschub in den Computer eingebaut. 

    LCD
    "Liquid-Crystal Display" = Flüssigkristall-Anzeige
    Bildschirmtechnik auf der Basis von Kristallen, die in einer Flüssigkeit eingelagert sind. LCDs werden bevorzugt für Laptops, Palmtops und Notebooks verwendet. 

    LED
    "Light Emitting Diode" = lichtemittierende Diode
    Halbleiterdiode, die bei Stromfluss Lichtstrahlung aussendet und u.a. zur elektronischen Statusanzeige von Geräten oder bei der optischen Nachrichtenübertragung eingesetzt wird.
    LEDs in den Farben Rot, Grün und Blau können zur Videodarstellung verwendet werden und sind wegen ihrer hohen Helligkeit häufig im Außenbereich und in Stadien installiert. 

    Lesegeschwindigkeit
    Ein CD-ROM oder DVD-Laufwerkt liest Daten mit einer bestimmten Geschwindigkeit von der Scheibe. Diese Geschwindigkeit wird in Kilobyte pro Sekunde angegeben. Die einfache Lesegeschwindigkeit entspricht 150 Kilobyte pro Sekunde. Ein 48-fach-CD-ROM-Laufwerk überträgt 48-mal so schnell, also bis zu 7 Megabyte pro Sekunde. 

    Link
    "Verbindung".
    Im AV-Bereich Richtstrahl- oder Richtfunkverbindung, im Multimedia-Bereich die Bezeichnung für eine anklickbare Stelle in einem Hypertext-Dokument, der ein anderes Dokument oder eine andere Stelle im selben Dokument auf den Bildschirm bringt. 

    Listing
    Ausdruck des Quelltextes eines Programmes. 

    Logfile (Logbuch-Datei)
    Alle Aktionen der Benutzer auf einem bestimmten Internet-Angebot oder einem gemeinsam genutzten Computer werden in sogenannten Logfiles festgehalten. Diese können z.B. zur Erfolgsmessung eines Internetangebots statistisch ausgewertet werden oder in anderem Zusammenhang auf sicherheitsrelevante Aktionen bestimmter Benutzer hin durchsucht werden. 

    Login
    Anmeldung eines registrierten Benutzers auf einem Computer mit Benutzername und Passwort. 

    Lokalisierung
    Mit 'Lokalisierung' bezeichnet man den Prozess der Anpassung von verschiedenen Elementen eines Produkts an einen bestimmten Kulturkreis und den dortigen Markt. In einer umfassenden Lokalisierung werden Sprache, Kultur, Bräuche (im geschäftlichen Bereich und in den Umgangsformen) und die spezifischen Merkmale des jeweiligen Marktes berücksichtigt. Ziel dabei ist, dass der Verbraucher den Eindruck hat, das Produkt sei eigens für ihn entwickelt worden, und dass es nicht spürbar ist, dass das Produkt aus einer anderen Sprach- und Kulturregion kommt. 

    Lumen
    Lumen = lat. Licht
    Die Lichtmenge, die eine Lichtquelle ausstrahlt. Der Nutzlichtstrom von Projektoren wird in Lumen gemessen und bezeichnet die Lichtmenge, die der Projektor über das Objektiv an die Leinwand abgibt. Die Messung wird nach DIN 19045 oder ANSI durchgeführt. 

    Lux
    Lux = lat. Licht
    Maßeinheit für die Beleuchtungsstärke, beispielsweise von Projektoren. Der Lux-Wert gibt an, wieviel Licht auf einer Fläche von 1m² auftritt. Bei zunehmendem Betrachtungsabstand und größer werdender Projektionsfläche nimmt die Beleuchtungsstärke im Quadrat ab.

    M

    Mailbomb
    Auch E-Bomb genannt. Von Hackern eingesetzte Technik, die den Netzwerkverkehr ins Stocken geraten lässt, indem eMails mit großen Datenmengen versendet werden. Mit Briefbomben voller nutzloser Daten werden die Mailboxen der Empfänger verstopft und bei Sendungen mit großen Umfang kann sogar der gesamte Plattenspeicher auf dem Server des Empfängers belegt werden. Das kann auch zum Absturz des Servers führen. Mailbombing ist eine eher selten angewandte Strafe für die Versendung unerwünschter Mails im Usenet. Internet-Nutzer werden bei Missachtung der Netiquette per Mail-Bombing "bestraft", wenn sie beispielsweise im Usenet unaufgefordert Werbung (Spam) oder andere unerwünschte Sendungen per eMail verschickt haben. 

    Mail-Spoofing
    Beim "Spoofing" wird eine E-Mail mit gefälschten Absenderangaben versendet. Die Fälschung geschieht meist durch Manipulation am so genannten Kopf oder Header der Nachricht. Auf diese Weise können zum Beispiel unberechtigte Zahlungsaufforderungen, falsche Behördenmitteilungen und ähnliches übermittelt werden. 

    Mainframe
    Ein "Mainframe" ist ein Großrechner, an den viele kleinere Arbeitsplatzrechner (Workstations oder Terminals) mit ihren jeweils eigenen Bildschirmen angeschlossen sind. Mainframes sind mit sehr großen Hauptspeichern (RAM) und Festplatten ausgestattet. Sie werden zum Beispiel in großen Unternehmen und Behörden eingesetzt, die eine umfangreiche Menge an Daten zu verwalten haben. 

    Makro
    Manche Programme besitzen die Fähigkeit, vom Benutzer gewählte Befehle aufzuzeichnen und später zu wiederholen. Solche Befehlsfolgen nennt man Makros. Bei Windows-Programmen werden Makros inzwischen durch die Programmiersprache Visual Basic abgelöst. 

    MIDI
    "Musical Instruments Digital Interface" = digitale Anpassungsschaltung für Musikinstrumente
    Eine technische Norm für den Austausch von digitalisierten Musikdaten zwischen Computern und Instrumenten wie Synthesizern oder Keyboards.
    Durch MIDI ist einerseits die Hardware-Schnittstelle festgelegt, mit der sich mehrere MIDI-fähige Geräte verbinden lassen. Andererseits ist unter MIDI das standardisierte Dateiformat zu verstehen, mit dem die einzelnen Geräte kommunizieren. MIDI-Dateien enthalten keine Töne, sondern nur die Informationen, die ein Instrument benötigt, um den gewünschten Ton zu spielen. 

    MIME
    Der Internet-Standard MIME ("Multi purpose Internet Mail Extension" – auf deutsch "vielseitige Internet-Post-Erweiterung") sorgt dafür, dass Sie in Ihren E-Mails auch Word-Dateien, Grafiken oder Programme verschiecken können. Ohne diese Erweiterung ließen sich nur einfache Textnachrichten versenden, die noch nicht einmal deutsche Umlaute enthalten dürften. 

    Mirror
    Weil die Zahl der Internet-Benutzer in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen ist, können viele Archive die Anfragen nicht mehr bewältigen. Es wurden deshalb besonders im FTP-Bereich sogenannte Spiegelserver (Mirrors) eingerichtet, die eine exakte Kopie dieser Archive sind. Ein Mirror kann also die Anfragen übernehmen, die ein Archivserver nicht mehr bewältigen kann. Inzwischen sind selbst viele der Mirror-Server überlastet. 

    Modem
    Modulator/Demodulator. Ein Modem ist ein Telefon für den Computer. Mit ihm kann sich der Rechner in das herkömmliche Telefonnetz einwählen, sodass er mit entfernt gelegenen Computern Daten austauschen kann. Die meisten Modelle beherrschen auch den Faxversand. 

    MO-Laufwerke
    Ein magneto-optisches Laufwerk ist ein Speichermedium mit auswechselbaren Datenträgern. Das magneto optisches Aufzeichnungsverfahren ist eine Mischung aus Festplatten- und CD-Technik. 

    MPEG
    "Moving Pictures Experts Group" = Expertengruppe für bewegte (Computer-)Bilder
    Ein von der ISO (= International Standardization Organization) ins Leben gerufenes Gremium, das Normen für digitale Video- und Audioaufzeichnungen entwickelt.
    Die MPEG entwickelte einen als MPEG-Verfahren international anerkannten Standard für die Komprimierung und den elektronischen Transport von bewegten Video-Bildern und Audiosignalen.
    Eine Bewegungserkennung erlaubt die Komprimierung mehrerer Einzelbilder und die Gestaltung fließender Übergänge. Bei einem Kompressionsgrad von bis zu 200:1 braucht bei der Übertragung von Videos nur ein Bruchteil der Datenmenge bewegt zu werden. Für die Videobearbeitung wird häufig das MJPEG-Verfahren eingesetzt, mit dem sich einzelne Bilder speichern lassen, wodurch ein bildgenauer Schnitt möglich wird. 

    MPEG2
    Weiterentwicklung von MPEG.
    MPEG2 komprimiert auf höchster Qualitätsstufe und unterstützt auch höhere Auflösungen bis zu HDTV. Mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 80 Megabit pro Sekunde gilt es als geeignet für die digitale Übertragung von Audio und Video über Satellit, Kabel und terrestrische Kanäle.
    Das Verfahren wird auch in der DVD-Technologie eingesetzt, um komplette Spielfilme in mehreren Synchronisationsfassungen mit Untertiteln und Surround-Sound zu komprimieren und platzsparend zu speichern. 

    MPEG4
    Weiterentwicklung von MPEG2.
    Die Kompressionsrate von MPEG4 ist als solche nicht höher als die von MPEG2, doch durch effiziente Mechanismen und Skriptsprachen können zum Beispiel "Sprites" besser komprimiert oder interaktive Inhalte zur Verfügung gestellt werden. MPEG4 verfügt auch über 3D-Potentiale, um Avatare darzustellen – z.B. im Rahmen von Videokonferenzen. 

    MUD
    "Multi User Dungeon" bzw. "Multi User Dimension".
    Mehrbenutzer-Umgebung in Netzwerken zum Spielen und zum Chat. 

    Multimedia
    Digitale Integration unterschiedlicher Medien in ein Gerät, wobei der Benutzer auf die einzelnen Medien wahlfrei zugreifen kann. Unterschieden wird additives Multmedia und integratives Multimedia.

    N

    Netiquette
    Regeln für das Verhalten im Netz. 

    Network Information Center
    Vergabestelle von Internetadressen (Domains). Das deutsche NIC findet sich unter www.denic.de

    Newsgroup
    Newsgroups, auf deutsch Nachrichtengruppen, sind Pinnwände des Internets. Wie an einer riesengroßen Wandzeitung können Sie hier öffentliche Nachrichten (Artikel) "aushängen" und Fragen stellen. Andere Nutzer beantworten Ihre Fragen ebenfalls durch eine solche öffentliche Botschaft. Jede Newsgroup widmet sich einem bestimmten Thema. 

    Newsletter
    Elektronisches Mitteilungsblatt, das per E-Mail verschickt wird. Effektives Instrument im Marketing. 

    NTSC
    "National Television Standard Committee".
    NTSC ist die in den USA gültige Fernsehnorm, die auch in Japan gilt. Das NTSC-Signal ist ein Composite-Signal mit 60 Halbbildern pro Sekunde bzw. einer Bildwechselfrequenz von 60 Hz. Die Zeilenanzahl beträgt 525 Zeilen, davon sind ca. 480 sichtbar.

    O

    Objektpalette
    So wie die Materialpalette die Materialien zu Malen enthält, finden sich in der Objektpalette Objekte und Hilfsmittel wie Masken, Schwebebereich oder auch Funktionen, mit denen Sie den Malprozess aufnehmen und abspielen können. 

    OCR-Werkzeug
    OCR ist die Abkürzung für "Optical Character Recognition", eine Methode, die beispielsweise den in einer Grafik enthaltenen Text in eine Textdatei umwandelt, die sich in einem Textprogramm bearbeiten lässt. 

    Online-Dienste
    Online- oder Datendienste stellen ihre Angebote per Modem oder per ISDN-Karte zur Verfügung. In der Regel können Sie über einen Datendienst Programme auf Ihren Computer laden, elektronische Post verschicken, sich per Tastatur unterhalten oder Informationen abrufen, zum Beispiel Nachrichten, Bahnverbindungen und vieles mehr. 

    Online-Dienst / Mailbox
    Das ist ein Computer, den Sie per Modem oder ISDN anwählen. Dort können Sie für andere Nutzer Nachrichten hinterlassen. Ihre elektronische Post (E-Mail) lesen, sich an "Schwarzen Brettern" informieren oder auch Programme laden. Während Online-Dienste deutschland- oder sogar weltweit arbeiten, sind Mailboxen meist auf einen lokal begrenzten Nutzerkreis beschränkt. 

    Online Shop
    Site, auf der ein Unternehmen Produkte und / oder Dienstleistungen zum Kauf anbietet.

    P

    Page Impressions
    Neuer Begriff für Page Views und als solcher wichtiges Kriterium für die Reichweiten-Analyse der Online-Angebote. Gemessen wird die Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Nutzer mit einer potentiell werbungführenden HTML-Seite, das heißt die Nutzung einzelner Seiten eines Angebotes. 

    Page Views
    Veralteter Begriff zur Reichweiten-Analyse der Online-Angebote. 

    PAL
    "Phase Alternating Line" = zeilenweise Phasenänderung
    PAL ist die in Deutschland gültige Fernsehnorm und definiert Halbbilder mit 50 Hz Bildwechselfrequenz (25 Bilder pro Sekunde), 625 Zeilen (davon ca. 576 sichtbar) und ein Seitenverhältnis von 4:3. Dieses Farbfernsehverfahren ist unabhängig von Übertragungsfehlern und örtlichen Empfangsstörungen (Farbtonstabilisierung). 

    PALPlus
    Das zu PAL kompatible System PALPlus ermöglicht seit 1993 die Wiedergabe von Farbfernsehen im Breitbild-Fernsehformat 16:9. 

    PGP
    PGP ("pretty good privacy" – auf deutsch "ziemlich gute Privatsphäre") bezeichnet einen Standard zur Verschlüsselung von Dateien, der sich besonder für E-Mails eignet und als extrem sicher gilt. 

    PICS
    PICS ist die Abkürzung für "Platform for Internet Content Selection" (Auswahlsystem für Internet-Inhalte). Bei PICS handelt es sich um ein technisches Verfahren, das die Kennzeichnung von Internet-Seiten nach der Art ihres Inhalts (für Erwachsene, für Kinder usw.) ermöglicht. 

    Ping
    Ping ist ein kleines Programm, das die Zeit misst, die Daten für den Weg zu einem Internet-Computer und zurück benötigen. 

    Pixel
    Engl. "Picture Element" = Bildpunkt
    Das kleinste Bildelement eines Bildschirms bzw. die kleinste Einheit eines auf dem Bildschirm dargestellten Bildes. Die Auflösung eines Bildes ist um so höher, aus je mehr Pixeln es aufgebaut wird. Jedes Pixel setzt sich aus Farbinformationen zusammen, die vom Graphik-Chip verwaltet werden. 

    Pixelbilder
    Computer-Bilder sind entweder aus Pixeln (Bildpunkten) oder geometrischen Figuren (Vektorbilder) aufgebaut. In einem Pixelbild setzt sich zum Beispiel eine Linie aus vielen einzelnen Punkten zusammen. In einem Verktorbild wird die gleiche Linie nur durch einen Anfangs-, einen Endpunkt, Strichstärke und Farbe beschrieben. 

    Plug-In
    Ein Plugin ist ein Zusatzprogramm. Mit Plugins kann man den Funktionsumfang eines Programmes erweitern. Das Plugin erscheint nicht als separates Programm, sondern als neue zusätzliche Funktion. 

    Popup-Menüs
    Popup-Menüs (pop up = aufspringen) klappen sich bei der Auswahl noch oben auf. 

    Portal
    Website, die als Einstiegsseite ins Internet von möglichst vielen Besuchern genutzt werden soll. Ein Portal bietet verschiedene Funktionen: Suchmaschine, E-Mail, Börsen- und Währungskurse, aktuelle Nachrichten u.a. 

    Post Production
    Post = lat. nach
    Nachbearbeitung von Film- oder Videomaterial, zum Beispiel Schnitt und Mischung, Effekte, Tonbearbeitung etc. 

    PPP
    Mit PPP ins WWW. Das Internet ist ein Netz von Netzwerken und nicht dafür gedacht, einzelne Computer anzuschließen. Das Point-to-Point Protocol (PPP) verschafft Datensurfern dennoch Zugang. Es gaukelt dem Internet vor, der PC sei Teil des Netzwerks. Die nötige PPP-Software liefern Internet-Anbieter gratis. 

    Protokoll
    Das Protokoll ist ein Regelsystem, mit dem die Datenübertragung gesteuert wird. Es setzt den Ziel und Ausgangspunkt fest. Im Internet gibt es verschiedene Protokoll-Typen: FTP, HTTP, TCP/IP. 

    Provider
    Provider bieten über lokale Einwählpunkte den direkten Zugang zum Internet. 

    Proxy
    Proxys sind Computer, die dazu dienen, Daten aus dem Internet zwischenzuspeichern. Dadurch beschleunigt der jeweilige Proxy das Laden von Daten aus dem Netz. 

    Public Domain
    Dateien im Internet, die ohne Copyright frei verfügbar sind. 

    Pull-Down-Menüs
    Pull-Down-Menüs (pull down = herunterziehen) klappen bei der Auswahl nach unten auf.

    R

    Registrierter Nutzer
    Durch Benutzername, Passwort und gegebenenfalls zusätzliche Daten gekennzeichneter Nutzer eines Online-Angebotes. 

    RGB
    Abkürzung für Rot, Grün, Blau
    Aus der Mischung dieser drei Grundfarben ergeben sich alle anderen Farben (Additive Farbmischung).
    Bei gleichen Anteilen von Rot, Grün und Blau entsteht Weiß. 

    Router
    Vermittlungsrechner im Netz, stellt Verbindungen zu anderen Rechnern her. 

    Rückkopplung
    In der Rundfunktechnik entsteht dieser Effekt, wenn die Ausgangsspannung eines Verstärkers wieder dem Eingang zugeführt und erneut verstärkt wird etc.
    Bei einer Beschallungsanlage mit Mikrofon, Verstärker und Lautsprecher tritt eine Rückkopplung auf, wenn das von den Lautsprechern gesendete Signal von den Mikrofonen erneut aufgenommen, verstärkt und über die Lautsprecher wiedergegeben wird. 

    Rückprojektionsscreens
    Hierbei handelt es sich um Leinwände oder Scheiben, bei denen sich das Projektionsmedium auf der Rückseite befindet. Homogene Projektionsflächen weisen geringe optische Eigenschaften wie Lichtbündelung und Verteilung auf. Projektionsscheiben mit Lenticularstruktur brechen mit ihren feinen, horizontalen Linien das Fremdlicht, während Fresnellinsen für eine gleichmäßige Lichtverteilung über die gesamte Bildfläche sorgen und damit Projektorschwächen ausgleichen. 

    Rückprojektionssysteme
    Diese bestehen aus einer Rückprojektionsscheibe, einem Spiegel und einem Projektor.

    S

    Sampling
    Das Digitalisieren von Tönen und Geräuschen.
    Analoges Tonmaterial muss digitalisiert werden, damit es beispielsweise auf Videoband aufgenommen werden kann. Dazu wird der Ton in Frequenzen zerlegt. Die Digitalisierung erfolgt in zwei Schritten: dem Einstellen der Lautstärke und dem Einstellen der Qualität (Auflösung).
    Die Klangqualität hängt von der Samplingrate (Abtastrate) des Tonmaterials ab: je genauer das Original beim Sampling erfasst wird, desto feinere Details werden reproduziert. Die Samplingrate misst (ähnlich der Framerate bei der Videodigitalisierung) die Anzahl der Frequenzen, in die der Ton zerlegt wird, während das Format die Anzahl der Töne misst. Allgemein versteht man unter Sampling auch die Zusammenführung verschiedener Tonquellen und deren Verarbeitung zu einem neuen Musikstück. 

    Scanner
    Der Scanner tastet, ähnlich wie ein Kopierer, ein Bild Punkt für Punkt ab. Die so erfassten Daten verwandelt er in eine für den Computer verständlichen Form. Dort können diese Daten als Bilddatei gespeichert und dann weiterverarbeitet werden. 

    Scart
    Dieser auch als Euro-AV bekannte Anschluss ist ein 21-poliger Flachstecker, der europaweit als Normverbindung für alle Bild- und Tonleitungen gilt und z.B. im Konsumerbereich Videorecorder und Fernseher verbindet. 

    Schwebebereich
    Der Schwebebereich wird auch als Ebene bezeichnet. Er ist vergleichbar mit einer Folie, die über das Bild gelegt wird. Der Vorteil liegt darin, dass das Originalbild nicht verändert wird. 

    Screendesign
    Entwurf und Gestaltung von Bildschirmanwendungen. Neben dem Erstellen von Website-Layouts gehört dazu das grafische Design von interaktiven CD-ROMs und Computerspielen. 

    Scrollen
    Blättern am Bildschirm. 

    Server
    Als Server (Diener) bezeichnet man einen Computer, der Bestandteil eines Netzwerks ist und anderen Rechnern Dienstleistungen bereitstellt. Ein Computer, der diese Dienste nutzt, heißt Client (Kunde). 

    SGML
    Bei SGML handelt es sich um einen übergeordneten Standard (ISO-Standard) – er beschreibt die logische Struktur eines Dokuments, nicht das Aussehen. HTML und XML sind Unterbereiche davon. 

    Shareware
    Frei verfügbares Programm, das nach einer Testphase durch Zahlung einer Gebühr an den Autor lizenziert werden soll. 

    Shopping-Mall
    Einkaufszentrum im Internet. Anbieter können sich einen virtuellen Laden mieten. Vorteile liegen in der leichteren Auffindbarkeit im Netz und der gemeinsamen Nutzung der Infrastruktur. Bekannte Anbieter sind u.a. Netzmarkt und Shopping 24. 

    Site
    Als Site bezeichnet man einen Computer mit einer eindeutigen Netzwerk-Adresse. Ein Host-Name oder ein Site-Name ist der Name, unter der ein Computer in einem Netzwerk bekannt ist. Dieser Name wird benutzt, um einen Computer z.B. bei der elektronischen Post oder einer anderen Form des Datenaustausches zu identifizieren. 

    Snail-Mail
    Jargon für Papierpost. 

    Sone
    Die Einheit Sone ist ein Maß für den Lärmpegel, wie ihn der Mensch tatsächlich empfindet. Bei der Sone-Messung wird außer der Lautstärke auch berücksichtigt, wie sehr ein Geräusch den Menschen auf Dauer nervt. 

    Soundkarte
    Eine spezielle Einbaukarte für Computer, die den Anschluss von Lautsprecher und Mikrofon ermöglicht. Dadurch kann der Rechner Töne aufnehmen, speichern und wiedergeben. Bei modernen Computern sind die entsprechenden Bauteile oft schon auf der Hauptplatine eingebaut, eine seperate Karte ist dann nicht erforderlich. 

    Spam
    Spam ist der Internetausdruck für unerwünschte Werbe-E-Mails. 

    Splitrechner
    Ein Computer, der ein Bildsignal in mehre Teilbilder aufteilt, sodass bei der Projektion auf mehrere Cubes oder eine Videowall wieder ein Gesamtbild entsteht. Meist ist es möglich, auch mehrere gleiche Bilder parallel darzustellen. 

    Suchmaschine
    Als Recherchewerkzeug im Netz unverzichtbar. Suchmaschinen grasen nach Eingabe des Suchbegriffs das Internet nach entsprechenden Informationen auf den Websites ab. Im Gegensatz zu Webkatalogen werden die Informationen aber nicht redaktionell aufbereitet. 

    Surround
    Surround bezeichnet ein Tonsystem, das Raumklang erzeugen kann. Als Standard hat sich das System "Dolby Surround" etabliert. Im Gegensatz zum Stereo-System kommen die Töne dabei nicht nur aus zwei, sondern aus fünf Lautsprechern. 

    SVGA
    "Super Video Graphics Array".
    Ein von der VESA (Video Electronics Standards Association) entwickelter Grafikstandard. Er definiert eine Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten bei einer Zeilenfrequenz von 35kHz und damit 56% mehr Information als der VGA-Standard. 

    SXGA
    "Super Extended Graphics Array".
    Die erweiterte VGA-Grafikfähigkeit, die eine Auflösung bis zu 1280 x 1024 Bildpunkten unterstützt.

    T

    Tag (Marke)

    Das Formatierungskommando einer HTML-Seite. Alle HTML-Tags werden von den spitzen Klammern
    < und > umschlossen. Wenn man dazu in der Menüleiste "Ansicht" den "Dokumentquelltext" anklickt, sieht man die Formatierung der eben betrachteten Website. 

    Tag Cloud
    Eine Tag-Cloud ist übersetzt eine Schlagwortwolke, welche die Gewichtung von Wortwolken visualisiert. Dabei werden einzelne Stichworte unterschiedlich groß dargestellt. Dadurch entsteht eine Hervorhebung für einzelne Begriffe.

     

    Telnet
    Mit Telnet haben Sie z. B. die Möglichkeit, in Datenbanken zu recherchieren oder Rechnerkapazitäten von Hochleistungsrechnern für sich zu nutzen. Viele Rechner und Server bieten auch einen Gastzugang, um spezielle Programme vor Ort nutzen zu können. 

    Terminal - die Bedieneinheit
    Mit "Terminal" wird eine Bedieneinheit bezeichnet, die meist nur aus einem Anzeigegerät wie einem Bildschirm sowie einer Tastatur besteht. Eine eigene Festplatte oder einen anderen Massenspeicher besitzt ein Terminal nicht. Es greift vielmehr online auf die Ressourcen eines zentralen Computers, meist eines Großrechners (Mainframe), zu. 

    Texturen
    Texturen sind Oberflächenmuster, mit denen Sie ebenfalls Flächen füllen können. Diese Texturen können aus gezeichneten Mustern oder aus Fotoausschnitten bestehen. Mit Ihrer Hilfe erhalten gezeichnete Gegenstände oftmals ein wesentlich wirklichkeitsgetreueres Aussehen. 

    TFT
    Abkürzung für "Thin Film Transistor".
    Bildschirmtechnologie für Flüssigkristall-Flachbildschirme (LCD), bei der die Kristalle von Dünnfilmtransistoren im Display direkt angesteuert werden. 

    Top-Level-Domain
    Endung einer Internetadresse, die einen Hinweis auf Herkunft oder Funktion einer Website geben soll (z.B. ".com" für kommerzielle Angebote, ".edu" für Bildungseinrichtungen oder ".org" für Organisationen). Darüber hinaus gibt es länderspezifische Domains (z.B. ".de" für Deutschland). Wegen der Knappheit der zu vergebenden Internetadressen sollen zukünftig neue Top-Level-Domains eingeführt werden (z.B. ".firm" für Unternehmen, ".shop" für virtuelle Läden und ".info" für Informations- und Medienangebote). 

    Touchscreen oder Touchpanel
    Computerbildschirm mit Sensorfeldern, bei denen Eingaben über Berührungen der Bildschirmoberfläche entweder mit den Fingern oder einem speziellen Stift möglich sind. Touchscreens finden sich häufig bei Geldautomaten oder an Info-Monitoren, z.B. auf Messen. 

    Traffic
    Nachfrage des Online-Angebotes. Traffic Building, also die Maximierung der Nutzerzahlen, ist eines der wichtigsten Ziele eines Online-Engagements. 

    Treiber
    Treiber sind kleine Programme, die dafür sorgen, dass sich Hardware und Software "verständigen" können. Ist der Treiber falsch programmiert, kann es zu Problemen bei der Ausführung bestimmter Programme kommen.

    U

    U-matic
    Bezeichnung für ein Videorecordersystem bzw. ein analoges Composite-Videoformat, das noch für den Offline-Schnitt eingesetzt wird. Das 3/4 Zoll Magnetband (Sony) gibt es in verschiedenen Ausführungen. 

    URL
    "Uniform Resource Locator".
    Allgemeines Adressformat im Internet für Hyperlinks, mit dem die unterschiedlichen Internet-Dienste in einheitlicher Schreibweise dargestellt werden. 

    USB
    "Universal Serial Bus".
    Bezeichnung für ein Bus-System mit einer multifunktionalen Schnittstelle, über die Peripheriegeräte in beliebiger Reihenfolge an den PC angeschlossen und mit Strom versorgt werden.
    Vorteile sind die problemlose Integration in die PC-Umgebung (mittels Plug & Play) und die im Vergleich zum parallelen Anschluss schnellere Datenübertragung. 

    Usenet
    "Unix User Network".
    Gesamtheit der Rechner, die per NNTP den Dienst NetNews (Newsproups) zur Verfügung stellen. 

    User
    Nutzer eines Online-Angebots, einer Software oder einer Mailbox. 

    User Interface
    Der Teil eines Programmes, der dem User als Benutzeroberfläche dient und der grafisch benutzerfreundlich angelegt und gut zu bedienen ist. 

    UXGA
    "Ultra Extended Graphics Array".
    Der erweiterte VGA-Grafikstandard für PCs, der eine Auflösung bis zu 1600 x 1200 Bildpunkten unterstützt.

    V

    V.34
    V.34 ist das schnellste standardisierte Übertragungsverfahren für Modems. Damit ist eine Geschwindigkeit von 33.600 Bits pro Sekunde erreichbar. 

    VGA
    Abkürzung für "Video Graphics Array".
    Dieser Grafikstandard, den IBM in den 80er Jahren einführte, erlaubte eine Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten bei 16 Farben. In einem Grafikmodus mit 320 x 200 Bildpunkten konnten gleichzeitig 256 Farben aus 262.144 möglichen Farben dargestellt werden. Bei einer Bildwechselfrequenz von 70 Hz war auch die Darstellung von schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund möglich. 

    Videosignale/Videostandards
    Es gibt diverse Fernsehnormen und Standards, darunter PAL, NTSC und SECAM. Die Unterschiede in Zeilenzahl, Bildwechselfrequenz und Farbträger führen dazu, dass diese Systeme nicht kompatibel sind. Innerhalb der einzelnen Fernsehstandards existieren unterschiedliche Aufzeichnungsformate wie beispielsweise VHS, 8mm, S-Video und Hi-8, Betacam SP. Dazu kommen digitale Videosysteme wie DV, DVCam, DVC Pro 25, DVC Pro 50, Digital Betacam und D9.
    Auch diese Systeme unterscheiden sich hinsichtlich in Signalaufzeichnung und Format, die Aufzeichnungen lassen sich jedoch über kompatible Schnittstellen bearbeiten oder präsentieren. 

    ViewTime
    Messgröße im Internet. Sie dokumentiert die Zeit, die Besucher auf Werbeseiten verwenden. 

    Virtual Reality
    "Virtuelle Realität".
    Simulation einer künstlichen Umwelt, bei der die menschliche Wahrnehmung im Optimalfall die simulierte oder virtuelle Welt als reale Wahrnehmung einstuft. 

    Visits
    Besuche einer WWW-Seite. Aufeinanderfolgende Seitenabrufe eines Internet-Hosts in einem definierten Zeitraum. Besuche gelten als beendet, wenn 15 Minuten lang kein Element abgerufen wird. 

    VRML
    Abkürzung für "Virtual Reality Modeling Language".
    Auf Basis dieses Standards lassen sich dreidimensionale Abbildungen erzeugen.

    W

    Webkatalog
    Redaktionell aufbereitende Dienste, in denen der Nutzer nach Informationen zu bestimmten Angeboten suchen kann (Yahoo, Web.de etc.). 

    WebMaster
    Der Webmaster ist verantwortlich für die technische Funktionalität eines Online-Auftritts. 

    Website
    Kompletter Online-Auftritt eines Anbieters im World Wide Web. 

    Webtracking
    Messung der Medialeistungen von Online-Diensten und dem Internet, basiert auf der Auswertung der Logfiles. 

    WiN
    Das deutsche Wissenschaftsnetz dient primär dem Datenaustausch zwischen Forschungseinrichtungen. 

    WWW
    Das WWW oder World Wide Web (weltweites Netz) ist die grafische Oberfläche des Datennetzes Internet. Informationen im WWW werden als untereinander verknüpfte Seiten abgespeichert.

    X

    X2
    X2 ist ein von der Firma U.S.Robitics (heute 3Com) entwickeltes Verfahren zur Datenübertragung mit 56.000 Bits pro Sekunde – wie bei K56flex einseitig vom Internet zum Modem. X2-Modems können nichts mit Gegenstellen anfangen, die mit K56flex arbeiten, und umgekehrt. 

    XGA
    "Extended Graphics Array".
    Ein (von IBM entwickelter) in den frühen 90er Jahren eingeführter Standard für Grafikkarten mit eigenem Prozessor und einer maximalen Auflösung von 1.024 x 768 Bildpunkten.

    Z

    Zauberstab
    Durch einen Klick mit dem Zauberstab auf einen Bildpunkt werden Bildpunkte (Pixel) mit gleicher oder ähnlicher Farbe automatisch ausgewählt. 

    Zugangsberechtigung
    Müssen Nutzer eines Internet-Angebots nachweisen, wenn sie einen Dienst mit einer geschlossenen Benutzergruppe besuchen wollen. 

    Zugangsknoten
    Der Punkt, an dem sich Internetnutzer in das World Wide Web einwählen.


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